Neun neu gewonnene internationale Standorte — vereinheitlicht auf symmetrische Glasfaser mit zentralem Management.
Die Ausgangslage
Durch neu gewonnene Standorte und internationale Partnerschaften wuchs das Unternehmen auf neun international verteilte Niederlassungen — jede mit ihrer eigenen, historisch gewachsenen Infrastruktur. Unterschiedliche lokale Provider, unterschiedliche Vertragslaufzeiten, unterschiedliche Bandbreiten und Technologien. Für die zentrale IT hieß das: kein gemeinsamer Standard, keine vergleichbaren Leistungswerte — und im Störungsfall die Frage, welchen Anbieter man in welchem Land und in welcher Sprache anruft.
Was wir umgesetzt haben
Umgesetzt hat IDLE das Projekt gemeinsam mit Vodafone Business: Die gesamte Konnektivität wurde über ein Global-Internet-Produkt neu aufgesetzt — ein Rahmen für alle Länder statt neun separater Verträge mit lokalen Anbietern. Als Vodafone Business Distributor mit Platin-Status koordiniert IDLE die länderspezifischen Besonderheiten — Verfügbarkeiten, Ausbaufristen, lokale Carrier — im Hintergrund, während der Kunde es mit einem einzigen Ansprechpartner zu tun hat.
Alle Standorte wurden auf symmetrische Glasfaser umgestellt. Der Unterschied ist im Alltag deutlich spürbar: Bei klassischen Anschlüssen ist der Upload um ein Vielfaches langsamer als der Download. Für ein Unternehmen, dessen Teams permanent mit Cloud-Anwendungen arbeiten, Daten zwischen Standorten austauschen und in Videokonferenzen sitzen, ist genau dieser Upload aber der Engpass. Symmetrisch heißt: in beide Richtungen dieselbe garantierte Bandbreite.
Betrieben wird das Netz zentral. Die IT sieht alle Standorte in einer Übersicht statt in neun getrennten Provider-Portalen — mit vergleichbaren Werten und einem einheitlichen Bild vom Zustand des gesamten Netzes.
Ebenso zentral läuft das Störungsmanagement: eine Meldestelle für alle Länder. Statt bei einem Ausfall den jeweiligen lokalen Anbieter im betroffenen Land zu kontaktieren, geht die Meldung an IDLE — wir übernehmen die Eskalation zum Carrier vor Ort und halten den Kunden im Bilde.
Im nächsten Ausbauschritt folgt das Backup-Konzept: eine zweite, unabhängige Anbindung je Standort, damit auch bei einem Leitungsausfall weitergearbeitet werden kann.
Das Ergebnis
- Neun internationale Standorte auf einem einheitlichen Konnektivitätsstandard
- Symmetrische Glasfaser statt gewachsener Mischinfrastruktur
- Ein Vertrag und ein Ansprechpartner statt lokaler Anbieter je Land
- Zentrales Störungsmanagement über alle Länder hinweg
- Gemeinsam mit Vodafone Business umgesetzt
- Backup-Konzept als nächster Ausbauschritt in Umsetzung
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